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Electric Dances Rose Breuss - Produktion und Choreographie C.O.V./Cie. Off Verticality - Tanz Der Tanz bezieht sich auf eine Auswahl von Renaissanceliedern, die verschiedene Momente der Orpheuserzählung repräsentieren. Die Choreographie und der Tanz spüren den Orpheusmythos in der Musik, in der Expressivität des Gesanges und in den Liedtexten auf. Es sind Augenblicke, vielleicht drie Augenblicke, die den Verlauf der Orpheuserzählung bestimmen. Exzerpiert wird aus der Orpheuserzählung keine pantomimische Darstellung. Der Tanz richtet sich auf die Musik, auf die Texte der Lieder, auf die Passionen, auf das physische Spüren der Erzählung. Lachen und Weinen prägen die musikalischen und tänzerischen Momente der Orpheuserzählung. Ins Lachen wir man hineingerissen, plötzlich erfolgt die Bewegung, ins Ausatmen. Ins Weinen lässt man sich fallen. Weinen als Zustand ist ein Hingeben, ins Einatmen hinein - Die Tänzer und Tänzerinnen tanzen aus dem Weinen und Lachen heraus, das Zusammenspiel der Tänzer und TänzerInnen erfolgt wie im gegenseitigen Erzählen: Jemand lacht – alle lassen sich anstecken –jemand weint, jemand anderer hat etwas noch Schlimmeres – alles steigert sich, spielt ineinander. Orpheus ist alsoein aktueller Mythos über das Bewegen Können, In Bewegung versetzen Können! Etwas, das immerzu stattfindet. Gefördert vom Land Oberösterreich, der Stadt Linz und der Anton Bruckner Privatuniversität
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