Dr.in Petra C. Gruber baut ForscherInnennetzwerk in Gmunden auf

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Dr.in Petra C. Gruber baut ForscherInnennetzwerk in Gmunden auf

Nach einer prominent besetzten Podiumsdiskussion am 21. Juni 2012 im Gmundner Rathaus fand tags darauf ein Fach-Workshop zum Thema „Nachhaltige Ressourcennutzung und Ernährungssicherung im Kontext glokaler Transformationen“ statt.

Auf Einladung, der in Gmunden ansässigen IEZ - Institutsvorständin Dr.in Petra C. Gruber, in Kooperation mit der Universität für Bodenkultur, kamen am Freitag, den 22. Juni 2012 im Gmundner Rathaus Universitätsprofessoren der Universitäten Wien und Innsbruck, Vertreter/innen der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung, des Sustainable Europe Research Institutes, der Austrian Development Agency sowie der Zivilgesellschaft: AgrarAttac, Klimabündnis OÖ und Slow Food OÖ zusammen, um sich über die brennendsten Forschungsfragen im Bereich “Nachhaltige Ressourcennutzung und Ernährungssicherung im Kontext glokaler Transformationen“ auszutauschen.  

Die Workshop - Teilnehmer/innen zeigten sich an der Bildung eines transdisziplinären Kompetenznetzwerks interessiert, in dessen Mittelpunkt die Analyse nicht-nachhaltiger Ressourcennutzungsmuster steht. Darauf aufbauend sollen Transformationsprozesse und Wege hin zu nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystemen sowie der Beitrag individuellen Ernährungsverhaltens erforscht werden. Die Forscher/innen und Akteur/innen der Zivilgesellschaft einigten sich darauf, dazu auch künftig in Gmunden zu tagen.

Einerseits bilden natürliche Ressourcen wie fruchtbarer Boden, Wasser, Luft, biologische Vielfalt und Biomasse aber auch Bodenschätze die Grundlage unseres Lebens und Wohlstandes. Andererseits gefährdet unsere bisherige Form der Ressourcen(über)nutzung ebendiese. Erschwerend hinzukommen Ressourcen - Knappheit, sich verschärfende Nutzungskonkurrenzen und Verteilungskonflikte, gesellschaftliche und politische Umwälzungen sowie asymmetrische Machtverhältnisse. Am Beispiel gegenwärtiger nicht-nachhaltiger Agrar- und Ernährungssysteme wird besonders deutlich, dass die ärmsten und marginalisierten Bevölkerungsgruppen nicht nur besonders von Ressourcen abhängig, sondern auch von deren Degradierung am stärksten betroffen sind, woraus sozio-ökonomische Probleme erwachsen können, die wiederum auf uns zurückwirken.

29.06.2012

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