Meldung eines Neugeborenen bei der Sozialversicherung

Die Meldung an die Sozialversicherung ist (bei Geburten im Inland) durch das zuständige Standesamt vorgesehen. Die Meldung erfolgt in diesem Fall üblicherweise automatisch im Anschluss an die Anzeige der Geburt und wird am selben Arbeitstag verarbeitet, eine Sozialversicherungsnummer ist dann bereits vorhanden. Damit erfährt die Sozialversicherung zunächst aber nur, dass das Kind geboren ist.

Ihr Kind ist bereits laut Gesetz bei Mutter und Vater mitversichert, sofern diese krankenversichert sind. Die zuständigen Krankenversicherungsträger von Mutter und/oder Vater sind über die Geburt zu verständigen. Es laufen derzeit Planungen, den Versicherungsbeginn bereits automatisch mit der Meldung des Standesamtes zu verknüpfen, derzeit kann dies aber noch nicht immer geschehen.

HINWEIS
Kinder sind bei ihren versicherten Eltern mitversichert, die früheren Unterschiede für eheliche/uneheliche Kinder gibt es nicht mehr.

Das Kind bekommt nach erfolgter Meldung eine eigene e-card zugeschickt. Sollte dies nicht der Fall sein, wird empfohlen, bei der Sozialversicherung vorzusprechen. Nähere Informationen zur e-card finden Sie bei der e-card Serviceline unter der Telefonnummer 050 124 3311 (die erste Null immer mitwählen, es handelt sich um eine bundeseinheitliche Nummer ohne Ortsvorwahl).

Neben den eigenen Kindern können auch Stiefkinder und Enkelkinder sowie Pflegekinder, die mit der Versicherten/dem Versicherten in einem gemeinsamen Haushalt leben, mitversichert werden.

Wenn das Kind zum Arzt muss und noch keine e-card vorhanden ist, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Üblicherweise gibt es bereits einen Mutter-Kind-Pass, in den das Kind eingetragen wird. Damit ist meist auch der versicherungsrechtliche Status zumindest der Mutter bekannt, sodass das Kind als mitversichert behandelt werden kann, ohne dass noch eine e-card vorhanden ist (da die Leistungsabrechnung der Ärzte meist zu Quartals- oder Monatsende erfolgt, haben Eltern in der Regel noch einige Tage Zeit, um die e-card nachzubringen bzw. wird bis dahin zumindest die Sozialversicherungsnummer bekannt sein, mit der Leistungen dokumentiert werden können).
  • Selbst wenn das nicht der Fall ist, kann die Versicherung in der Ordination glaubhaft gemacht und die e-card des Kindes nach Einlangen nachgebracht werden. Eine nachträgliche Erfassung für solche Fälle ist im e-card-System möglich.
  • Wenn dies bei der Behandlungsstelle nicht akzeptiert wird (z.B. weil es sich nicht um die Hausärztin/den Hausarzt handelt), muss damit gerechnet werden, dass ein Einsatz verlangt wird, der dann, wenn die e-card innerhalb kurzer Zeit nachgebracht wird, zurückgezahlt werden muss.
  • Es gibt auch die Möglichkeit, bei der Krankenversicherung eine Ersatzbescheinigung für die e-card zu bekommen; das ist aber ein zusätzlicher Amtsweg, der meist nicht notwendig sein wird.
Stand: 01.01.2014
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion
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Quelle: HELP.gv.at

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